Di, 13. Apr 2004; von prinz elisabeth. in dem 1951 erschienen roman goya oder der arge weg der erkenntnis hat sich lion feuchtwanger mit der verschränkung zwischen künstlerischem und politischem erkenntnisprozess im leben des malers francisco de goya beschäftigt. diese schwerpunktsetzungen verweisen bereits auf die schreibweise feuchtwangers, eine, die sich weniger für die probleme eines psychologisch ergründeten goya interessiert als vielmehr für dessen besondere entwicklung an der schnittstelle zwischen kunst und politik innerhalb eines bestimmten zeitkontexts. es lag daher nicht in der absicht feuchtwangers, "den zahlreichen biographien goyas eine neue zuzufügen, und schon gar nicht [...] die tausendmal übel romantisierte liebesepisode zwischen ihm und der herzogin von alba ein tausend und erstes mal darzustellen."