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bibliothek
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#kein flohzirkus |
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≥Es war ein kahler Wartesaal, ja es war ein Saal, er hatte bestimmt vier Wände, aber er war so ungeheuer weit, dass man diese Wände nicht sah" (Exil, S. 635f). Metaphorisch beschreibt Lion Feuchtwanger die Perspektiven der EmigrantInnen aus dem Paris 1935 in seinem Roman "Exil": Die politischen Interessen des Autors und dessen Positionierung im internationalen literarischen Feld spielen dabei eine wesentliche Rolle. Etwa ist eine Entscheidung zugunsten der ≥Legende einer aktiven, handlungsfähigen Emigration„ (Rothmund) gegenüber der Darstellung eines "erbärmlichen Flohzirkus" (Feuchtwanger, Brief an Zweig) zu beobachten. >>>
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 14.1.05; 2:05:23 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
senf dazu im Forum ?? ?? |
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#endnote oder bibliographix? |
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heutzutage.....beginnt die arbeit an einem wissenschaftlichen (gruppen)projekt im ersten schritt noch gar nicht inhaltlich, sondern hat zunächst bei der auswahl des richtigen literaturverwaltungsprogramms und dessen anwendung anzusetzen. was nicht unterschätzt werden darf: dadurch werden schon einige vorentscheidungen getroffen. das programm "bibliographix" etwa hat momentan den großen vorteil, dass auch aus den OPACS der österreichischen bibliotheken datensätze problemlos importiert werden können.....>>>> |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 7.5.04; 22:55:27 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
senf dazu im Forum ?? ?? |
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#goya |
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lion feuchtwanger hat sich in einer seiner letzten veröffentlichungen mit dem maler francisco de goya beschäftigt. im zentrum des 1951 erschienen romans goya oder der arge weg der erkenntnis steht die verschränkung zwischen künstlerischem und politischem erkenntnisprozess. vor diesem hintergrund wurde der roman auch nicht zufällig von konrad wolf 1971 verfilmt. es lag nicht in der absicht feuchtwangers, "den zahlreichen biographien goyas eine neue zuzufügen, und schon gar nicht [...] die tausendmal übel romantisierte liebesepisode zwischen ihm und der herzogin von alba ein tausend und erstes mal darzustellen." >>> |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 13.4.04; 12:05:08 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
senf dazu im Forum ?? ?? |
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#Man spricht darüber... |
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... über Geld nämlich. Neuestens. Früher ja nur hinter vorgehaltener, nun oft mit vorgehaltener Hand, ohne theoretischen Hintergrund. Zu Hause z.B. wird angeblich zu wenig darüber gesprochen, weswegen denn die Kids damit nicht umgehen können. (wieviel Taschengeld Kinder bekommen sollten, weiss übrigens die Hausfrauenseite). Brandeins widmet dem Geld einen Schwerpunkt: man informiere sich dort darüber, warum das Konzept Genossenschaft ein Comeback feiern sollte. Oder wie das mit der Geldwäsche funktioniert. |
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Reingestellt von: Sandra Dietrich um: 18.9.03; 16:32:07 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
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#adornos sätze |
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theodor w. adorno ist zu seinem 100. geburtstag in den deutschsprachigen medien äußerst präsent. interessant ist dabei der umgang mit seinen komplexen theoretischen texten und inhalten. etwa werden im feuilleton mit vorliebe einzelne sätze aufgegriffen und verhandelt: in der FR begründen die "sätze von adorno" sogar eine reihe, in der michael rutschky über die auswirkung von: "das ganze ist das unwahre", nachdenkt. geflügelt sind ja sätze wie "nach auschwitz ein gedicht zu schreiben, ist barbarisch" und "es gibt kein richtiges im falschen". das deshalb vielfach kritisierte bild eines dogmatischen denkers wird bei alexander kluge allerdings nicht aufgerufen....       >>>> [linkliste] |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 11.9.03; 20:15:10 Uhr
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#Mythen des Alltags |
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Einen alltagsbezogenen Mythenbegriff hat der französischen Literatur- und Kulturtheoretiker Roland Barthes in einem Text aus dem Jahr 1957 geprägt. Er beschäftigt sich mit einer entpolitisierten Metasprache in Presse und Kunst, deren Konstrukte zu bestimmten Gegenständen und Phänomenen im alltäglichen Gebrauch als plausibel und „natürlich“ erscheinen. Die Praxis hat er u. a. am blutigen Beefsteak, den Haarfransen der Römer im Historienfilm, einem magischen „Citroen“-Modell, dem Alpenmythos in der Reiseführerliteratur und der Tiefenwirkung von Kosmetikartikeln erprobt .......[Beispiel] >>>>         |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 26.8.03; 4:58:35 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
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#(K)ein Spiel |
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Stefan Schulmeister, wissenschaftlicher Mitarbeiter des WiFo und MitInitiator des
Volksbegehrens "Sozialstaat Österreich", fasst in seinem Beitrag "Das große Spiel" (die Presse - Spektrum) kurz und bündig zusammen, wie und warum es zum Abbau der Solidargemeinschaft gekommen ist. Er unterscheidet die Interessen Arbeit - Realkapital - Finanzkapital und beschreibt deren Wechselspiel von den 1920er Jahren bis heute. Lesenswert. Und vielleicht ein bisschen lösungsfrei... |
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Reingestellt von: Sandra Dietrich um: 20.8.03; 10:54:55 Uhr
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#reich an benjamin (1936) |
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"Meiner Meinung nach ist es ein Fehler, wenn Sie lediglich in der Einmaligkeit des Kunstwerkes eine besondere Konzentration des Rituellen sehen wollen und das für alle Zeiten. [...] Überhaupt erscheint es mir, dass Sie irgend eine Eigenschaft aus dem ganzen Komplex einer Erscheinung herausnehmen, sie selbständig machen und auf Grund dieser fiktiven Selbständigkeit Ihre Analyse bauen. [...] Es ist klar, dass zu den Existenzbedingungen eines Films die Montage gehört. Sie nehmen aber gerade dieses Moment, die Montage, aus der ganzen Gesamtheit heraus und bestimmen sie als das Einzige, das das Kunstwerk des Filmes erst und alleinig zum Kunstwerk macht." ....schrieb bernhard reich in einem brief an walter benjamin über dessen aufsatz "das kunstwerk im zeitalter seiner technischen reproduzierbarkeit". reichs antwort ist wieder ein interessanter text im rahmen einer reihe der SZ ... >>>> |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 2.7.03; 0:05:58 Uhr
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#catch orwell |
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heiß umkämpft ist momentan das andenken des britischen autors george orwell. anlass gibt der 100. geburtstag, an dem nicht nur seine literarischen werke im mittelpunkt stehen, sondern auch drei neue biographien erschienen sind. zudem wurde vor kurzem erst eine liste veröffentlicht, auf der orwell 1949 potentielle sympathisanten/innen des kommunismus nennt. der enttäuschte ex-kommunist hat sie im zuge der intensivierung des kalten krieges an das außenministerium weitergegeben. das alles liefert grund für terry eagleton (rezension zu den biographien) und wolf lepenies (kommentar zur liste) stellung zu beziehen, als auch für stefan collini im TLS über das große identifikationspotential mit orwell nachzudenken. |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 24.6.03; 14:44:07 Uhr
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#heute ist es schön und windig |
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"Ich mag Gespräche über das Wetter. Sie meinen nichts anderes als: ich spreche mit dir, sag etwas, irgend etwas, ich möchte dich sprechen hören." Aber was heißt hier beweisen? Bichsel sagt einfach "Ich mag" - und das sagt er oft -, und plötzlich sehen wir die Welt mit seinen Augen und finden ein Gespräch übers Wetter überaus bedeutungsvoll (aus dem ebenso schlichten wie überraschenden Grund, dass gerade die Inhaltslosigkeit des Gesprächs das Interesse am Gegenüber zeigt). Dabei kommt das keineswegs als Pointe daher, es ist lediglich eine kleine Beigabe, die wir nebenher erhalten, in einem nur vier Seiten starken Text." [in der SZ über peter bichsels gesammelte kolumnen].....>>>>> |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 18.6.03; 23:01:35 Uhr
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#rezension zur kafka-CD-rom |
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ein wichtiger teil der computerphilologie beschäftigt sich mit der aufbereitung literarischer texte in digitalisierter form; ein spannender bereich: fragen der editierung tun sich auf, nicht nur in rein philologischer, sondern auch in gestalterischer und programmiertechnischer hinsicht. die wenigsten projekte treten übrigens mit historisch-kritischem anspruch an, weil diese natürlich nur auf ein fachpublikum abzielen und wenig gewinn versprechen. daher fallen sie auch in den bereich der prestigeprojekte für die einzelnen verlage. so ist die HKA der nachgelassenen schriften kafkas unter der feder roland reuss´ beim stroemfeld verlag sowie die dazugehörige CD-rom von "der prozess", die einen teil der hybridausgabe ausmacht, sicher eine besondere perle. >>>>> |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 1.4.03; 20:29:21 Uhr
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#kommissar maigret im land |
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george simenon wurde bekannt durch die figur des kommissar maigret: dabei handelt es sich um einen alltäglich-intuitiv handelnden beamten, der - bar einer 100prozentigen methode - oft ins blaue hineinstöbert und einem deshalb auch so vertraut vorkommt; ja, irgendwie scheint er so gar nichts gemein zu haben mit analysegenies wie poes auguste c. dupin oder doyles sherlock holmes (die dem/der leser/in immer weit überlegen sind und diesen/e bestenfalls zur assistenz gebrauchen könnten). mehr zu erfahren aber über die "durchschnittliche" detektivfigur maigret... >>>>> |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 11.2.03; 5:19:22 Uhr
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#herr nietschmann erzählt |
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"Das war die ehemalige Textilverkaufsstelle", sagt Herr Nietschmann, "es gab auch einen Bäcker, Fleischer usw. und unsere Dorfkneipe. Das wurde nach der Wende alles geschlossen und wir, der Bürgerverein Kummersdorf, haben die Räume gemietet. Wir haben uns ja 1990 gegründet um politisch tätig zu werden, um hier sozusagen die Regierungsgewalt in unserer Gemeinde zu übernehmen, und 1994, nachdem die Russen abgezogen wurden aus Deutschland, haben wir uns dann mit der militärisch-historischen Geschichte von Kummersdorf-Gut befasst, die ja bis dahin immerzu der Geheimhaltung unterlag, wir haben Zeitzeugen befragt, Material gesammelt, Akten studiert. Das Ergebnis sehen Sie vor sich." >>>> [reportage von gabriele goettle] |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 31.1.03; 0:04:16 Uhr
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senf dazu im Forum ?? ?? |
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#empfohlene konstrukteure |
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 brand eins ist ein "Wirtschaftsmagazin, das nach den Hintergründen sucht und nach den Zusammenhängen. Wir nehmen scheinbar Vertrautes auseinander und setzen es neu zusammen, wir kreuzen Wirtschaft mit Kultur und Gesellschaft.". sympathisch, wenn die konstruktion von wirklichkeit deklariertes programm ist. das erinnert mich auch wieder an ein interview mit dem kürzlich verstorbenen heinz von foerster, auf das ich schon laenger hinweisen wollte. ausserdem empfohlen: "radical constructivism" - spannt weites feld fuer meine derzeit etwas diffusen kopfwelten auf. under construction, einmal sehenswert: das virtuelle museum - womit ich auch im engen sinn zu tun habe. |
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Reingestellt von: Sandra Dietrich um: 27.11.02; 16:29:18 Uhr
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senf dazu im Forum (1 Antwort) ?? ?? |
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#kanon für gespitzte ohren |
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die kanonfrage ist virulent; da heißt es, genau zuhören: malt sich einmal im "spiegel" literaturpapst marcel reich-ranicki seinen persönlichen kanon für die schule aus, müssen gleich in der vorweihnachtszeit die "literaturen" mit einem scheinbar bunten und zufälligen kanon, bestehend aus prominenten intellektuellen (präsentations-)vorlieben, "kreativ" und "unkonventionell" kontern. die FAS hat aber jetzt, vor ostern, den letzten schrei entdeckt und los gelassen: einen neuen, jungen kanon der letzten 20 jahre. <<<<<< wann wird also der für alle kulturfragen kompetente dietrich schwanitz (in analogie zum jungen literaturkanon) die "10 bedeutensten jungkulturphilosophen/innen" (=top 10) der letzten 5 jahre küren? wer macht das rennen: stefan raab oder verona feldbusch? - sie sind bestimmend. auch hier heißt es also, die ohren spitzen und genau zuhören. denn was sind meinung, geschmack? - diskurspraxen. |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 18.3.02; 1:35:20 Uhr
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#Harry mach was |
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"Schmökern ist passé. Die Literatur geht mit Autoren wie Benjamin von [bin ich nicht schoen- ] Stuckrad-Barre in den Pop" titelt heute derStandard - wohliges Gähnen beim gedanken an bvsb dank des zynischen Schlusses des Artikels: "Zur Not bewahrt uns ja Harry Potter vor einer drohenden Analphabetisierung." aber den schaetz ich auch ohne kulturauftrag - Übrigens lese ich gerade "Melodien" von Helmut Krausser, opulent, viel wissen, ironisch erzaehlt oder auch schlicht und ergreifend erfunden, spannende auseinandersetzung mit dem thema mythos - 837 seiten!!! - witzige rahmenhandlung, die sich immer mehr mit dem schaurigen historischen teil zusammenfuegt --- und parallel dazu (also auch ich angeblich zeitgemaesses leseverhalten) das dichte, in der laenge der einzelnen essays fast schon pop-kult-kompatibel, schon in den 50ern entstandene und dennoch sehr aktuelle: mythen des alltags von Barthes. (ok, daran bin ich auch durch denStandard erinnert worden, u. zwar durch den beitrag Zur volksnahen "Seppl-Rhetorik" der FPÖ. na dann prost |
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Reingestellt von: Sandra Dietrich um: 21.2.02; 13:12:36 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
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#sinn-haftes |
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die neue ausgabe von sinn-haft ist erschienen. auf die spurensuche nach den leitmetaphern der moderne folgt deren genaue untersuchung: auf ihren kulturellen gebrauchswert und ihren ideologischen standort in der begriffsgeschichte. die aktuelle nummer wird daher unter dem titel "schlamm & damm. trockenlegen und vermischen." mit 13 beiträgen bilder und gegenbilder dieses kontextes verhandeln. formal lässt sich das ergebnis zusammenfassen als "kulturgeschichte des flüssigen" (siehe ankündigung).
wer neugierig geworden ist, bestellt am besten direkt, geht in eine der uni-nahen buchhandlungen oder kommt am 1. märz um 19:00 uhr ins depot zu MIXMIX, dem event zur neuen nummer. see yah?! |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 17.2.02; 18:46:39 Uhr
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#Ein Gedanke zu 'Arbeit' |
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Ich arbeitete immer, bis ich etwas geschafft hatte, und ich hörte immer auf, wenn ich wußte, wie es danach weitergehen würde. Auf die Art war ich sicher, am nächsten Tag weitermachen zu können.
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... wo ich lernte, von dem Augenblick an, in dem ich mit Schreiben aufhörte, an nichts, worüber ich schrieb, zu denken, bis ich am nächsten Tag wieder anfing. Ich hoffte, daß mein Unterbewußtsein daran arbeiten und ich gleichzeitig anderen Leuten zuhören und alles beobachten würde; ich hoffte auf diese Weise zu lernen, und ich pflegte zu lesen, um nicht an meine Arbeit zu denken und mich für sie unfähig zu machen. Wenn ich gut gearbeitet hatte - und dazu brauchte man Glück sowohl wie Disziplin -, war es ein wunderbares Gefühl: die Treppe hinunterzugehen, und dann war ich frei und konnte irgendwo in Paris umherwandern.
Hemingway, Ernest: Paris - ein Fest fürs Leben, rororo,1999, S. 16f |
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Reingestellt von: Peter Andritsch um: 1.2.02; 12:38:45 Uhr
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#ITech-Women / paper ready |
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lektuere fuer die feiertage gefaellig? die dazumals in der wg progagierte ITech-Woman-Conference scheint eine ganz interessante veranstaltung gewesen zu sein (... war mal wieder von alltag verschluckt und deshalb selbst nicht dort ...) und person kann sich bereits den report downloaden |
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Reingestellt von: Sandra Dietrich um: 20.12.01; 16:14:40 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
senf dazu im Forum ?? ?? |
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#ein kurzer Text... |
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...zu dem 1952 entstandenen österreichischen science-fiction-film 1. April 2000. 
im rahmen einer filmvorführung am germanistik-institut vom 21. juni diente der text als einleitung, um eine brücke zur politischen realität des jahres 2000 zu schlagen und sich dem österreichischen "heimatbegriff" auf ideologiekritische, historisierende weise zu nähern. >>>>
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 25.8.01; 3:34:16 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
senf dazu im Forum ?? ?? |
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#rundschau |
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im zuge einer recherche zu tank girl bin ich auf mehrere nützliche linx gestossen: eine kostenlose datenbank-sammlung für die suche nach artikeln etc. und des weiteren auf eine speziell auf frauenthemen spezialisierte datenbank der NB - namens ariadne .
zu tank girl selbst habe ich einen interessanten artikel gefunden. so nebstbei finde ich dieses other voices-magazin, worin dieser erschienen ist, auch ganz gut. |
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Reingestellt von: prinz elisabeth um: 22.8.01; 23:38:13 Uhr
aus dem Bereich bibliothek
senf dazu im Forum ?? ?? |
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alles aus den abteilungen:
blackboard
/ bibliothek
/ radioecke
/ videothek
/ ueberwachung
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Last update: Freitag, 14. Januar 2005 um 2:05:23 Uhr.
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