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Farbenleere |
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Farbensehen beim Menschen
Mi, 7. Mär 2001; von sandra. Oder wollten Sie >>> Farbfernsehen?? Farbe wird üblicherweise definiert als diejenige Empfindung, die es uns ermöglicht, zwischen zwei strukturlosen Flächen gleicher Helligkeit zu unterscheiden. Es lohnt sich, auf zwei Aspekte dieser Definition gleich zu Anfang näher einzugehen. Zunächst ist wichtig, daß Farbe eine Empfindungsgröße ist. Es ist nicht das Licht, das farbig ist ("The rays are not coloured" - Isaac Newton). Das Licht wird zunächst im Auge in Nervenimpulse gewandelt. Erst durch die Verarbeitung im Gehirn kommt es zu der Empfindung, die wir Farbe nennen. Der zweite wichtige Aspekt der obigen Definition betrifft die Funktion des menschlichen Farbensehens. Obwohl die Frage nach der Funktion des Farbensehens noch heftig umstritten ist, so läßt sich doch mit Klarheit sagen, daß diese nicht hauptsächlich in der Unterscheidung von Flächen gleicher Helligkeit liegt. Zum einen tauchen solche Unterschiede in unserer Umgebung nur äußerst selten auf. Zum anderen konnte in zahlreichen Untersuchungen in den letzten 20 Jahren gezeigt werden, daß für das menschliche visuelle System die Unterscheidung von Flächen gleicher Helligkeit ("Isoluminanz'') eine relativ schwierige Aufgabe darstellt. Das Farbensehen scheint eher für die Objekterkennung und Bildsegmentierung wichtig zu sein. Die Abbildung veranschaulicht, wie Farbinformation die Bildsegmentierung unterstützen kann.
(danke, "Karl R. Gegenfurtner - Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik") |
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